Javier Tles

Die unendlichen Blicke der Passanten

Javier Tles, 1965 in Zaragoza geboren, ist ein autodidaktischer spanischer Fotograf, der seine Karriere 1992 begann. Er lebt seit 1983 in Barcelona und hat sich im Bereich der Werbefotografie einen Namen gemacht, wobei er mit renommierten Agenturen wie S,C,P,F…, BBDO, DDB, Publicis, TBWA, Young & Rubicam, Ogilvy und JWT zusammengearbeitet hat. Seine Vielseitigkeit hat es ihm ermöglicht, erfolgreich verschiedene Projekte anzugehen, von Porträts über Dokumentarfotografie bis hin zu persönlichen Arbeiten.

Künstlerisches Manifest

Javier Tles versteht die Fotografie als ein Mittel, um Entdeckungen und Erfahrungen mit anderen zu teilen. Sein Schwerpunkt liegt darauf, die Interaktion zwischen Menschen und ihrer Umgebung einzufangen, wobei er besonderes Augenmerk auf Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen legt. Eines seiner bedeutendsten Projekte, „Watashi“, porträtiert Überlebende des Tsunamis in Japan im Jahr 2011, wobei er sie dazu einlud, vor dem Fotografieren in einen Spiegel zu schauen, wodurch ihre Mimik ihre Geschichte ohne Worte offenbart. Dieser Ansatz, aufmerksam zu beobachten und das Bild für sich selbst sprechen zu lassen, durchzieht sein gesamtes Werk.

Die unendlichen Blicke der Passanten

Javier Tles, 1965 in Zaragoza geboren, ist ein autodidaktischer spanischer Fotograf, der seine Karriere 1992 begann. Er lebt seit 1983 in Barcelona und hat sich im Bereich der Werbefotografie einen Namen gemacht, wobei er mit renommierten Agenturen wie S,C,P,F…, BBDO, DDB, Publicis, TBWA, Young & Rubicam, Ogilvy und JWT zusammengearbeitet hat. Seine Vielseitigkeit hat es ihm ermöglicht, erfolgreich verschiedene Projekte anzugehen, von Porträts über Dokumentarfotografie bis hin zu persönlichen Arbeiten.

Javier Tles versteht die Fotografie als ein Mittel, um Entdeckungen und Erfahrungen mit anderen zu teilen. Sein Schwerpunkt liegt darauf, die Interaktion zwischen Menschen und ihrer Umgebung einzufangen, wobei er besonderes Augenmerk auf Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen legt.
Eines seiner bedeutendsten Projekte, „Watashi“, porträtiert Überlebende des Tsunamis in Japan im Jahr 2011, wobei er sie dazu einlud, vor dem Fotografieren in einen Spiegel zu schauen, wodurch ihre Mimik ihre Geschichte ohne Worte offenbart. Dieser Ansatz, aufmerksam zu beobachten und das Bild für sich selbst sprechen zu lassen, durchzieht sein gesamtes Werk.

Das Projekt bei BYPILLOW Goldoni (Florenz)

Wie ein Flaneur unserer Zeit wollte Tles den Blick des städtischen Spaziergängers bewahren – jenes Reisenden, der ohne Eile durch die Stadt schlendert und sich von den Details überraschen lässt. Seine Fotografien, die im gesamten Hotel zu sehen sind, fangen Florenz mit dem Blick eines Menschen ein, der die Stadt ohne Eile entdeckt, wobei er zulässt, dass das Licht die Architektur formt und die Besucher Teil der Landschaft werden. Sein Beitrag gipfelt am Eingang in einem Triptychon, das diese Erfahrung auf den Punkt bringt: In der Mitte ist Michelangelos David zu sehen, betrachtet durch den Bildschirm eines Mobiltelefons, was die Art und Weise widerspiegelt, wie wir heute Kunst betrachten; zu beiden Seiten sind zwei Bilder von Besuchern zu sehen, die ganz in ihre Betrachtung versunken sind und in jenem Augenblick gefangen sind, in dem sich die Schönheit über alles andere erhebt. Durch seine meisterhafte Beherrschung des Hell-Dunkel-Kontrasts untersucht Tles, wie Licht und Schatten einen Blick, eine Geste oder die Atmosphäre eines Ortes betonen können, wodurch jeder Szene Tiefe und Erzählkraft verliehen wird. Die Zusammenarbeit zwischen Javier Tles und BYPILLOW Goldoni will Florenz nicht nur dokumentieren, sondern lädt dazu ein, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erleben. Durch seine Bilder wird das Hotel zu einem Ort, an dem Licht, Architektur und Emotionen zu einer visuellen Erzählung verschmelzen, die uns daran erinnert, dass Reisen im Grunde genommen bedeutet, das Sehen zu lernen.
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