Gemma Mercader (Tossuda Studio)

Alltägliche Kunst

Gemma Mercader ist Keramikerin und Designerin und lebt in Barcelona. Als Gründerin des Tossuda Studios kombiniert sie künstlerische Arbeit und funktionale Produktion in Steinzeug und Porzellan und erforscht das ausdrucksstarke Potenzial zeitgenössischer Keramik. Sie stammt aus einer Familie von Kunsthandwerkern und ist die vierte Generation, die mit ihren Händen arbeitet. Als Kind verbrachte sie ihre Nachmittage in der Familienwerkstatt, umgeben von Wolle und Stoffen: eine sinnliche Erfahrung, die ihr Verständnis von Materialien prägte. Obwohl sie mit der Fotografie begann, fand sie in der Keramik einen Weg, in direktem Kontakt mit dem Material zu schaffen. Im Tossuda Studio koexistieren die handgemachte Geste, die gesuchte Unvollkommenheit und die präzise Aufmerksamkeit für die plastischen Möglichkeiten jeder Form.

Künstlerisches Manifest

Für Gemma Mercader ist die Keramik eine Form der Erkundung, die Funktion, Ausdruck und Materialempfindlichkeit vereint. Sie geht von dem aus, was ihr nahe ist, vermeidet aber die buchstäbliche Erzählung, um Texturen, Rhythmen und Strukturen zu erforschen, die mit der manuellen Geste und der Erinnerung an das Objekt in Dialog treten. Er interessiert sich für Unvollkommenheit, Wiederholung und die physische Beziehung zu Ton in seinem wesentlichsten Zustand, Aspekte, die jedes Stück zu einer subtilen Variation des Alltäglichen machen. Anstatt die Kunst in eine ferne oder unantastbare Sphäre zu erheben, zieht Gemma es vor, sie buchstäblich in die Hände anderer zu legen und zu glauben, dass sie durch ihre Stücke eine Verbindung zu ihrem Träger herstellt. In ihrer Praxis verbindet sie das Nützliche mit dem Konzeptuellen in einem aufrichtigen, experimentellen und poetischen Ansatz.

Alltägliche Kunst

Gemma Mercader ist Keramikerin und Designerin und lebt in Barcelona. Als Gründerin des Tossuda Studios kombiniert sie künstlerische Arbeit und funktionale Produktion in Steinzeug und Porzellan und erforscht das ausdrucksstarke Potenzial zeitgenössischer Keramik. Sie stammt aus einer Familie von Kunsthandwerkern und ist die vierte Generation, die mit ihren Händen arbeitet. Als Kind verbrachte sie ihre Nachmittage in der Familienwerkstatt, umgeben von Wolle und Stoffen: eine sinnliche Erfahrung, die ihr Verständnis von Materialien prägte. Obwohl sie mit der Fotografie begann, fand sie in der Keramik einen Weg, in direktem Kontakt mit dem Material zu schaffen. Im Tossuda Studio koexistieren die handgemachte Geste, die gesuchte Unvollkommenheit und die präzise Aufmerksamkeit für die plastischen Möglichkeiten jeder Form.

Für Gemma Mercader ist die Keramik eine Form der Erkundung, die Funktion, Ausdruck und Materialempfindlichkeit vereint. Sie geht von dem aus, was ihr nahe ist, vermeidet aber die buchstäbliche Erzählung, um Texturen, Rhythmen und Strukturen zu erforschen, die mit der manuellen Geste und der Erinnerung an das Objekt in Dialog treten. Er interessiert sich für Unvollkommenheit, Wiederholung und die physische Beziehung zu Ton in seinem wesentlichsten Zustand, Aspekte, die jedes Stück zu einer subtilen Variation des Alltäglichen machen. Anstatt die Kunst in eine ferne oder unantastbare Sphäre zu erheben, zieht Gemma es vor, sie buchstäblich in die Hände anderer zu legen und zu glauben, dass sie durch ihre Stücke eine Verbindung zu ihrem Träger herstellt. In ihrer Praxis verbindet sie das Nützliche mit dem Konzeptuellen in einem aufrichtigen, experimentellen und poetischen Ansatz.

Das Projekt im BYPILLOW Haus (Barcelona)

Im BYPILLOW House, einem ehemaligen Wohnhaus, das in ein Hotel umgewandelt wurde, hat Gemma Mercader ein großformatiges Keramik-Wandbild geschaffen, das ein Gespräch nach dem Essen darstellt: eine erstarrte Szene nach einer gemeinsamen Mahlzeit. Ungeordnete Teller, Essensreste, benutzte Gläser, eine Burilla, eine Blisterpackung Paracetamol… bilden eine Chorkomposition, die die Verbindung zwischen dem Raum und seiner häuslichen Geschichte wiederherstellt. Das Wandbild im Gemeinschaftsbereich des Hotels lädt uns ein, innezuhalten, genau hinzusehen und uns in dieser intimen und kollektiven Szene wiederzuerkennen.
Die Intervention verwandelt einen alltäglichen Moment in eine künstlerische Geste, die den Besucher willkommen heißt und ihm das Gefühl gibt, zu Hause zu sein. In gewisser Weise schließt Mercader mit diesem Keramik-Wandbild einen Kreis: von einer Kindheitserinnerung zwischen Matratzen zur Schaffung eines zentralen Stücks in einem Hotel namens House, in dem die Ruhe – und die Matratzen – wieder im Mittelpunkt der Erfahrung stehen.
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