Roger Grasas

Kartografie des Vergänglichen

Roger Grasas, geboren 1970 in Barcelona, ist ein dokumentarischer Fotograf, dessen Werk die Transformation zeitgenössischer Landschaften infolge der Wechselwirkungen von Technologie, Kapitalismus und Globalisierung untersucht. Mit einem Abschluss in Philosophie und einer Ausbildung in Fotografie sowie Kunsttheorie begann er 1998 seine Karriere, indem er Kooperationsprojekte für verschiedene NGOs und die UNESCO dokumentierte. Seitdem hat er Projekte im Nahen Osten, in Europa und anderen Regionen realisiert, stets mit einer Bildsprache, die kritische Analyse und hohe visuelle Sensibilität vereint. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und ausgezeichnet, unter anderem mit dem PHotoEspaña-Entdeckungen-Preis 2018.

Künstlerisches Manifest

Die Fotografie von Roger Grasas ist eine Art Kartografie des Vergänglichen. Sein Œuvre erforscht die Schnittstelle von Technologie, Landschaft und postmoderner Gesellschaft und dokumentiert die Kontraste und Paradoxe zwischen Tradition und dem unaufhaltsamen Fortschritt einer globalisierten Welt. Mit einer Ästhetik, die zwischen Dokumentarischem und Konzeptionellem oszilliert, fangen seine Bilder die Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Lokalität und Globalität ein und verwandeln Alltägliches in visuelle Zeugnisse des Wandels. Seine internationalen Ausstellungen und Publikationen haben seine Arbeit zu einem Maßstab für die Darstellung der Auswirkungen der Postmoderne auf Territorien gemacht.

Kartografie des Vergänglichen

Roger Grasas, geboren 1970 in Barcelona, ist ein dokumentarischer Fotograf, dessen Werk die Transformation zeitgenössischer Landschaften infolge der Wechselwirkungen von Technologie, Kapitalismus und Globalisierung untersucht. Mit einem Abschluss in Philosophie und einer Ausbildung in Fotografie sowie Kunsttheorie begann er 1998 seine Karriere, indem er Kooperationsprojekte für verschiedene NGOs und die UNESCO dokumentierte. Seitdem hat er Projekte im Nahen Osten, in Europa und anderen Regionen realisiert, stets mit einer Bildsprache, die kritische Analyse und hohe visuelle Sensibilität vereint. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und ausgezeichnet, unter anderem mit dem PHotoEspaña-Entdeckungen-Preis 2018.

Die Fotografie von Roger Grasas ist eine Art Kartografie des Vergänglichen. Sein Œuvre erforscht die Schnittstelle von Technologie, Landschaft und postmoderner Gesellschaft und dokumentiert die Kontraste und Paradoxe zwischen Tradition und dem unaufhaltsamen Fortschritt einer globalisierten Welt. Mit einer Ästhetik, die zwischen Dokumentarischem und Konzeptionellem oszilliert, fangen seine Bilder die Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Lokalität und Globalität ein und verwandeln Alltägliches in visuelle Zeugnisse des Wandels. Seine internationalen Ausstellungen und Publikationen haben seine Arbeit zu einem Maßstab für die Darstellung der Auswirkungen der Postmoderne auf Territorien gemacht.

Das Projekt in BYPILLOW Crosstown (Madrid)

Roger Grasas durchwandert die Straßen von Lavapiés ohne Karten oder festgelegte Routen und lässt sich von der Stadt leiten. Nach der Methode des „photographic drift“ fängt er ein Viertel im ständigen Wandel ein, in dem Tradition und Moderne organisch koexistieren. Seine Fotografien, die überall im Hotel verteilt sind, verwandeln jede Ecke in ein Fenster zum Viertelleben: Straßen, Gesichter und Alltagsszenen, die die Energie und Authentizität ihrer Bewohner widerspiegeln. Für Grasas ist Fotografie nicht nur ein Dokumentationsmittel, sondern auch eine emotionale Verbindung zur Realität und eine Bildsprache, die das Sensorische verstärkt. In BYPILLOW Crosstown schmücken seine Bilder nicht nur die Wände, sondern erzählen Geschichten von Bewegung und Beständigkeit, von Identität und Wandel – eine Einladung, Lavapiés mit offenem Blick zu erkunden und seinen eigenen Weg durch die dortigen Kontraste und Erzählungen zu finden.
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